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Medienmitteilung KS/CS vom 2. Oktober 2017

Nein zur wirtschaftsschädigenden No-Billag-Initiative

Medienmitteilung

Zürich, 7. November 2017 - Im Interesse der Kommunikationsbranche und vieler Wirtschafts­sektoren, die für ihren Markterfolg auf Werbung angewiesen sind, lehnt der Dach­­verband der kommerziellen Kommunikation, KS/CS Kommunikation Schweiz, die wirtschaftsschädigende Volks­initiative «Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren («No-Billag-Initiative»)» ab.
 
KS/CS Kommunikation Schweiz erachtet eine vielfältige und lebendige Medien­landschaft als eine zentrale Voraussetzung für eine prosperierende Kommunikations- und Volkswirt­schaft in der Schweiz. Vor diesem Hintergrund misst der Dachverband der kommerziellen Kommunikation neben den privaten Anbietern auch dem Service public vitale Be­deu­tung zu. Gleichzeitig begrüsst KS/CS eine Grundsatz­diskussion über die künftigen Möglichkeiten und Grenzen des öffentlichen Dienstes in der Medienwelt und insbesondere der SRG.

Ein Kahlschlag, der nicht nur die SRG trifft

Die Volks­initiative «Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren («No-Billag-Initia­tive») ist da­gegen ein Kahlschlag, der bei Weitem nicht nur die SRG trifft. Direkt betroffen wären auch die Mitarbeitenden von 21 privaten Lokalradios (kommerzielle und komplemen­täre) und 13 Regionalfernseh­sendern mit Gebührenanteilen. Die No-Billag-Initiative ver­hindert auf unschweizerische Art einen konstruktiven Dialog über den Service public der SRG und der konzessionierten Privaten.

Aufgrund der zumindest kurzfristig massiven Beschnei­dung des Werbe­platzangebots wür­den auch Werbeauftraggeber und Agenturen stark be­nachteiligt. KS/CS Kommu­ni­kation Schweiz erinnert daran, dass bereits ein zehnprozenti­ger Rückgang allein in der Kommunikationswirtschaft rund 2200 Arbeitsplätze vernichten und Steuer­ausfälle in der Höhe von CHF 15.5 Mio. pro Jahr bewirken würde. Ein solcher Rückgang hätte zudem überpro­por­tiona­le Auswirkun­gen auf viele anderen Wirtschaftssektoren, die für ihr Wachstum auf Werbung angewiesen sind. Der Dach­verband der kommerziellen Kom­mu­nikation lehnt des­halb die No-Billag-Initiative klar ab.

 

Kontakt

Thomas Meier
Kommunikationsbeauftragter
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T +41 44 201 20 02
M +41 79 674 30 74

 

KS/CS Kommunikation Schweiz ist 1925 als erster Verband der Werbewirtschaft gegründet worden. Er vertritt die Interessen der Werbeauftraggeber, der Werbe-, Direct-Marketing- und Mediaagenturen sowie der privaten wie öffentlich-rechtlichen Medienanbieter in allen wirtschaftlichen, rechtlichen und politischen Fragen der kommerziellen Kommunikation. KS/CS Kommunikation Schweiz repräsentiert gemäss einer Studie aus dem Jahr 2012 eine vitale Branche mit einem Jahresumsatz von rund CHF 7.3 Mia. und annähernd 22'000 Voll­zeitstellen. Gemeinsam tragen diese gut 1.3 % zum jährlichen Brutto­inland­produkt (BIP) sowie zum Wachstum vieler andere Wirtschaftszweige bei.

 

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